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Bettwäsche richtig waschen

Im Schnitt verbringt jeder Mensch mehr als ein Viertel seiner Lebenszeit im Bett. Immer mit dabei: Bezüge, Laken und co. Ob aus kuscheliger Baumwolle, leichtem Leinen oder edlem Satin - frische und saubere Bettwäsche trägt elementar zu einer erholsamen Nacht bei. Aber bei wie viel Grad wäscht man Bettwäsche am besten? Wie oft? Und in welchem Programm? In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Bettwäsche effektiv reinigen.

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Eine Kurzanleitung

“Schritt für Schritt zu sauberer Bettwäsche”

1. Vorbereitung: drehen Sie vor dem Waschen den Bettbezug und die Kissenbezüge auf links. Dies schützt die Farben und Druckmotive und schont den Stoff der Bettwäsche.

 2. Schließen Sie Reißverschlüsse und Knöpfe an der Bettwäsche. So vermeiden Sie, dass sich Wäscheteile ineinander verfangen und Knöpfe abreißen.

3. Sortieren Sie die Bettwäsche nach Material und Farbe, denn davon hängt ab, mit welcher Temperatur und welchem Programm die Wäsche gewaschen werden kann.

4. Achten Sie beim Beladen der Waschmaschine darauf, sie nicht zu überladen. Idealerweise füllen Sie sie mit einem leichten Druck, aber nur zur Hälfte oder etwas mehr.

5. Wählen Sie das passende Programm an der Waschmaschine. Dieses und die Temperatur hängt vom Material und der Farbe Ihrer Bettwäsche ab. Dabei hilft oft ein Blick auf das Pflegeetikett.

6. Dosieren Sie das Waschmittel entsprechend den Empfehlungen des Herstellers auf der Verpackung. Verzichten Sie lieber auf Weichspüler, da dieser die Saugfähigkeit der Bettwäsche vermindert.

7. Trocknen Sie Ihre Wäsche entweder im Trockner oder an der frischen Luft. Ob die Wäsche in den Trockner darf, hängt vom Material und der Verarbeitung ab. Hinweise hierzu finden Sie auf dem Pflegeetikett.

  • Tipp: Bettwäsche am besten separat waschen
    Bettbezüge und Laken sollten, wenn möglich, nicht
    mit anderer Wäsche zusammen gewaschen werden.
    So können sich keine kleinen Wäschestücke wie Socken
    oder Unterwäsche in Ihrem Bettzeug verstecken.
    Außerdem schont es den Stoff, da grobe Textilien wie
    Jeans oder Handtücher die Fasern angreifen.
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    Mehr Infos zu Stoffen
  • Häufige Materialien der Bettwäsche
    Aus welchem Material die Bettwäsche gefertigt ist, hat nicht nur Einfluß auf das Waschprogramm und die Waschtemperatur.

    Die verschiedenen Materialien haben unterschiedliche Eigenschaften und bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.

    Zumeist besteht Bettwäsche aus Baumwolle, Baumwollmischgeweben wie Jersey oder Microfaser wie Polyester . Diese Bettwäsche eignet sich wegen ihrer Saugfähigkeit und Klimaregulation als Ganzjahres-Bettwäsche.

    Leinen, Seide und Satin sind temperaturausgleichend und gelten als ideale Sommerbettwäsche.

    Für den Winter eignen sich z.B. Biber, Frottee- oder Flanell-Bezüge , die eine angeraute Oberfläche haben und daher besonders warm und kuschelig sind.

    Bei Hausstauballergie eignet sich besonders Bettwäsche aus Seide,
    da diese den Hausstaubmilben keinen Lebensraum bietet.
  • Wie oft sollte Bettwäsche gewaschen werden?
    Als Faustregel gilt, die Bettwäsche alle 2-3 Wochen zu wechseln und zu waschen. Denn durch unsere Körperwärme und das nächtliche Schwitzen entsteht ein feucht-warmes Klima, in dem sich Bakterien und andere Keime wohl fühlen. Zudem kommt die Bettwäsche jede Nacht mit Hautschuppen und Resten von Hautpflegeprodukten in Berührung.

    Es gibt jedoch einige Fälle, in denen die Bettwäsche häufiger, im Idealfall 1x/Woche gewaschen werden sollte:

    ... wenn man viel schwitzt
    ... wenn man selbst raucht oder sich viel in rauchiger Umgebung aufhält
    ... wenn Haustiere mit im Bett schlafen
    ... wenn man krank oder gerade genesen ist
    ... wenn man eine Hausstauballergie hat
    ... wenn man nackt schläft

    Auch neu gekaufte Bettwäsche sollte vor ihrer Benutzung erst einmal gewaschen werden. Die Wäsche wird in der Regel mit Chemikalien behandelt, damit sie knitterfrei verkauft werden kann. Sie riecht dadurch nicht nur unangenehm, sondern ist auch weniger atmungsaktiv. Zudem wird sie durch das Waschen von Keimen oder Schmutzpartikeln befreit, die sich in der Produktion festgesetzt haben können.
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  • Mit wie viel Grad wäscht man Bettwäsche?
    Wie heiß Sie Ihre Wäsche waschen, hängt von mehreren Faktoren ab:
    In früheren Zeiten bestand die Bettwäsche fast ausschließlich aus Baumwolle und wurde beim Waschen ausgekocht. Heutzutage gibt es viele verschiedene Materialien, so dass es nicht ganz einfach ist, den Überblick zu behalten.
    Um möglichst alle Keime, Bakterien und Milben abzutöten, sollte die Wäsche bei 60 Grad gewaschen werden. Die meisten Materialien wie Baumwolle, Biber, Frottee oder Mikrofaser halten diese hohen Temperaturen aus.
    Allerdings belasten diese heißen Waschgänge auch Umwelt und Geldbeutel. Neue Technologien und Entwicklungen haben den Vorteil, dass Waschmaschinen es auch bei niedrigen Temperaturen schaffen, die Wäsche ausreichend zu reinigen. Wenn zudem die Bettwäsche keine besonders starken Verschmutzen aufweist, reichen meist 40 Grad aus, um ein sauberes Ergebnis zu erzielen. Leinen, Jersey und Satin lassen sich bei dieser Temperatur gut waschen.
    Seide und Wolle sind die empfindlichsten Materialien und sollten nicht heißer als 30 Grad gewaschen werden, um die Stoffe zu schonen.
    Um sicher zu gehen, dass Ihre Bettwäsche Ihnen lange erhalten bleibt, sollten Sie in jedem Fall die Wäschezeichen auf dem Pflegeetikett Ihrer Bettwäsche beachten.

    Für Allergiker empfiehlt es sich, Kopfkissen, Bezug und Laken wöchentlich bei 60°C zu waschen.
  • Mit welchem Programm wird Bettwäsche gewaschen?
    Beim Waschen der Bettwäsche ist das richtige Programm entscheidend, damit die Fasern auf der einen Seite sauber werden, auf der anderen Seite aber nicht einlaufen.
    Baumwoll-, Biber-, Frottee-, Flanell- und Microfaser- Stoffe sind pflegeleicht und können mit dem Programm für Koch- und Buntwäsche gewaschen werden.
    Bettwäsche aus Jersey oder Leinen ist empfindlicher und kommt am besten in einen Schonwaschgang. Für Satin und Seide eignen sich Feinwaschprogramme, manchmal gibt es auch ein eigenes Seidenwaschprogramm, das in diesem Fall genutzt werden sollte.

    Und wie ist es mit Schleudern?
    Die meiste Bettwäsche können Sie problemlos schleudern. Robuste Materialien vertragen bis zu 1400 Umdrehungen pro Minute. Seien Sie nur bei empfindlichen Stoffen wie Satin und Seide vorsichtig. Werfen Sie einen Blick auf das Pflegeetikett, ob die Bezüge geschleudert werden dürfen. Falls ja, wählen Sie maximal 600-800 Umdrehungen.
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  • Mit welchem Waschmittel sollte Bettwäsche gewaschen werden?
    Welches Waschmittel Sie für Ihre Bettwäsche verwenden, hängt unter anderem von der Farbe ab. Daher sollte die Wäsche vor dem Waschen in weiß, bunt und schwarz sortiert werden. Zusätzlich verhindert man so auch das Abfärben bunter und dunkler Wäsche auf hellere Stoffe.

    Für weiße Wäsche eignet sich Vollwaschmittel, die zum Teil auch Bleichstoffe enthalten, sie lassen Laken und Bezüge weißer und strahlender werden.
    Bei bunten und schwarzen Stoffen verwenden Sie am besten ein Colorwaschmittel.
    Für einige Materialien empfehlen sich spezielle Waschmittel:
    Satin und Leinen profitieren von einem Feinwaschmittel, für Seidenstoffe gibt es spezielle Seidenwaschmittel.

    Ob Sie zu Pulver oder flüssigem Waschmittel greifen, bleibt Ihnen überlassen. Jedoch ist das Pulver umweltfreundlicher und schonender für die Waschmaschine, da es weniger Tenside und Zusatzstoffe enthält.

    Die Dosierung des Waschmittels lesen Sie am besten auf der Verpackung des Produktes nach. Sie variiert nämlich je nach Hersteller, Wasserhärte und Maschinenbeladung.
    Die verschiedenen Materialien haben unterschiedliche Eigenschaften und bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.

    Zur Wäsche mit Stoffen, die bei einer geringeren Temperatur als 60 Grad gewaschen werden, können Sie Hygienespüler hinzugeben, um sie zu desinfizieren.
    Eine umweltfreundliche und natürliche Variante ist, die Wäsche eine halbe Stunde vor dem Waschen in Wasser und Essigessenz (2 Esslöffel Essig auf 1 Liter Wasser) einzulegen.

    Geben Sie keine Weichspüler zu Bettwäsche, da sie die Saugfähigkeit der Fasern verringern. Außerdem enthalten viele Weichspüler Duftstoffe, die Kopfschmerzen oder Allergien auslösen können.
    Stattdessen können Sie Essig hinzugeben. Der Essiggeruch verfliegt während des Spülvorgangs.
  • Wie trocknet man Bettwäsche nach dem Waschen am besten?
    Nehmen Sie die Wäsche nach dem Waschen möglichst direkt aus der Maschine, so beugen Sie muffigem Geruch und Falten vor.
    Wenn Sie einen Trockner besitzen, können Sie den Großteil der Bettwäsche ruhigen Gewissens hineingeben. Nur bei empfindlichen Stoffen wie Seide und manchen Mikrofasern wird davon abgeraten. Achten Sie am besten immer auf die Angaben und das Trocknersymbol auf dem Etikett.
    Genauso gut, nur etwas langsamer, trocknet die Bettwäsche draußen an der frischen Luft. Falls Sie nicht gerade an einer stark befahrenen Straße wohnen, sorgt das Trocknen an der frischen Luft für einen angenehmen, frischen Duft. Zudem wirkt die UV-Strahlung der Sonne desinfizierend und bleichend - bei weißer Wäsche ein gewünschter Effekt. Farbige Bettwäsche sollte daher lieber nicht in der prallen Sonne getrocknet werden.
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  • Tipp: Bett machen - ja oder nein?
    Statt das Bett direkt nach dem Aufstehen zu machen,
    schlagen Sie die Bettdecke stattdessen nur zurück
    und lassen Matratze, Decke und Kissen auslüften.
    Denn wenn Sie die Decke und ggf. eine Tagesdecke
    direkt nach dem Aufstehen über dem Bett ausbreiten,
    schließen Sie die Milben den ganzen Tag im
    warmen, feuchten Klima unter der Decke ein.

Übersicht nach Material und Farbe inkl. Grad, Programm und Waschmittel

Baumwolle

Waschmittel: Colorwaschmittel, Vollwaschmittel bei weißem Stoff  

Temperatur: bis 60 Grad bei Buntwäsche / 95 Grad Kochwaschgang bei Weißwäsche

Waschprogramm: Koch- oder Buntwäsche

Biber & Frottee & Flanell 

Waschmittel: Fein- oder Wollwaschmittel ohne optischen Aufheller

Temperatur: bis 60 Grad bei Buntwäsche / 95 Grad bei Weißwäsche

Waschprogramm: Koch- oder Buntwäsche

Mikrofaser & Polyester

Waschmittel: Color- oder Vollwaschmittel

Temperatur: bis 60 Grad

Waschprogramm: Koch- oder Buntwäsche

Jersey

Waschmittel: Color- oder Vollwaschmittel

Temperatur: bis 40 oder 60 Grad (aufs Etikett achten)

Waschprogramm: Schonwaschgang

Leinen

Waschmittel: Feinwaschmittel

Temperatur: 40 Grad bei Buntwäsche / 90 Grad bei Weißwäsche

Waschprogramm: Schonwaschgang 

Satin

Waschmittel: Fein- oder Wollwaschmittel

Temperatur: 30 bis 40 Grad

Waschprogramm: Feinwaschgang

Wolle oder Seide

Waschmittel: Fein- oder Wollwaschmittel

Temperatur: bis 30 Grad

Waschprogramm: Fein-, Woll- oder Seidenwaschgang

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  • Tipp bei muffiger Wäsche
    Riecht Ihre Bettwäsche nach dem Waschen muffig,
    dann sollten Sie einen leeren Waschgang bei
    mindestens 60 Grad durchführen. So werden
    Rückstände in der Waschmaschine entfernt
    und Gerüche verhindert.
  • Tipp: auch Kissen und Decken pflegen
    Nicht nur Bettwäsche, auch Kopfkissen und Bettdecken
    sollten regelmäßig gepflegt werden. Tägliches Aufschütteln
    und Lüften ist dafür eine einfache, aber effektive Möglichkeit.
    Zum anderen sollten Sie auch das Bettzeug ein- bis zweimal
    im Jahr waschen, um Milben und Schweiß zu entfernen.
    Beachten Sie dabei unbedingt die Pflegeetiketten,
    da verschiedene Materialien wie Daunen oder Synthetikfasern
    unterschiedlich behandelt werden. Falls Ihre Waschmaschine
    ein Fassungsvermögen von mindestens sieben, besser
    acht Kilogramm hat, können Sie Kissen und Decke einfach
    zu Hause waschen. Ansonsten braucht es einen Gang in den
    Waschsalon oder zur Reinigung.

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  • Tipp Stärke
    Mit der Zugabe von Stärke zur Wäsche bleibt der
    “frisch-gewaschen-Effekt” länger erhalten und
    ihre Bettwäsche bekommt mehr Griffigkeit.
  • Tipp Fleckenentfernung
    Bei Flecken und stärkeren Verunreinigungen lohnt es sich,
    die Bettwäsche vor dem Waschen in lauwarmem Wasser
    einzuweichen und den Fleck mit Gallseife oder Waschpulver
    einzureiben.

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