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Unterwäsche richtig waschen

Unterhosen, Boxershorts und BHs werden direkt am Körper getragen und benötigen daher eine gründlichere Reinigung als andere Kleidungsstücke wie Hosen oder Pullover. Damit Ihre Unterwäsche wieder hygienisch rein wird und lange schön bleibt, gibt es ein paar Kniffe zu beachten. Spätestens seit Unterwäsche nicht mehr nur aus weißer Baumwolle, sondern auch aus anderen Materialien wie Seide, Spitze oder Merinowolle besteht, gilt die Formel Unterwäsche = Kochwäsche nicht mehr. Wie es richtig geht und was es zu beachten gibt, erfahren Sie im folgenden Artikel.

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Eine Kurzanleitung
“Schritt für Schritt zu sauberer Unterwäsche”

1. Waschhinweise: Beachten Sie bei Unterwäsche unbedingt die Hinweise auf dem Pflegeetikett bezüglich Waschprogramm und Temperatur. 

 2. Vorbereitung: Sortieren Sie die Unterwäsche nach Material und Farben, denn diese entscheiden über Waschmittel, Waschprogramm und Temperatur. Schließen Sie die Häkchen an BHs und platzieren Sie sie zusammen mit empfindlichen Slips in einem Wäschesack.

3. Programm und Temperatur: Wählen Sie das passende Programm an der Waschmaschine. Dieses und die Temperatur hängt vom Material und der Farbe Ihrer Unterwäsche ab. Dabei hilft oft ein Blick auf das Pflegeetikett.

4. Waschmittel: Dosieren Sie das Waschmittel entsprechend den Empfehlungen des Herstellers auf der Verpackung. Verzichten Sie lieber auf Weichspüler, da dieser die Fasern der Wäsche verklebt.

5. Trocknen: Trocknen Sie Ihre Unterwäsche entsprechend den Hinweisen im Pflegeetikett entweder an der frischen Luft oder im Trockner.

  • Tipp: Wäschenetz verwenden
    Unterwäsche aus empfindlichen Stoffen, verzierte Slips mit
    Steinchen und BHs unbedingt immer in einen Wäschebeutel
    geben. So wird Abrieb verhindert und die Feinwäsche getrennt
    von anderen Kleidungsstücken gehalten.

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  • Vorbereitung vor dem Waschen
    Achten Sie vor dem Waschen Ihrer Unterwäsche auf die Symbole auf dem Pflegeetikett. Sie geben Hinweise auf die richtige Waschtemperatur und verraten, ob der Slip oder BH für die Maschinenwäsche geeignet ist oder besser per Hand gewaschen werden sollte. Außerdem erfahren Sie, ob die Wäsche in den Trockner darf oder auf dem Wäscheständer getrocknet werden sollte.

    Wie bei anderen Wäschestücken gilt auch für Slips, BHs, Boxershorts und andere Lingerie: Sortieren Sie sie vor jedem Waschgang nach Farbe und Material.

    An folgenden Kategorien können Sie sich grob orientieren:
    1. Weiße und helle Unterwäsche aus Baumwolle
    2. Bunte Unterwäsche aus Baumwolle oder unempfindlichen Kunstfasern. Bei schwarzen oder roten Stücken sollten Sie aufpassen, diese färben besonders gerne ab. Waschen Sie diese am besten getrennt von heller Wäsche.
    3. Sensible Materialien wie Spitze, Seide oder (Merino)Wolle
  • Wie oft sollte Unterwäsche gewaschen werden?
    Unterhosen und Boxershorts sollten täglich gewechselt und gewaschen werden. Im Gegensatz dazu gehört ein BH erst nach drei bis fünf Tragetagen in die Wäsche. Ein zu häufiges Waschen lässt die Fasern leiden. Wenn Sie viel schwitzen, wie z.B. an heißen Tagen oder beim Sport, dürfen Sie ihn natürlich auch häufiger reinigen.

    Neue Unterwäsche sollte vor dem ersten Tragen immer gewaschen werden. Denn die Fasern können noch Rückstände aus der Produktion wie Chemikalien, Konservierungsstoffe oder Farbstoffe enthalten. Zudem ist die Wäsche im Laden vermutlich von anderen Menschen angefasst und anprobiert worden, daher ist eine Reinigung auch aus hygienischen Gründen sinnvoll.
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  • Mit wie viel Grad wäscht man Unterwäsche?
    Die richtige Temperatur zum Waschen von Unterwäsche hängt vom Material, dem Grad der Verschmutzung und der Personenzahl im Haushalt ab.

    95 Grad: Weiße Baumwollunterwäsche lässt sich prinzipiell auch als Kochwäsche waschen. Allerdings ist dies sehr energieintensiv und aus hygienischen Gründen heutzutage nicht mehr nötig. Allenfalls bei hartnäckigen Flecken kann es manchmal sinnvoll sein.

    60 Grad: Robuste, farbige Baumwollunterwäsche kann durchaus heiß bei 60 Grad gewaschen werden, so werden sämtliche Keime und Bakterien entfernt. Zu empfehlen ist ein Waschgang bei dieser Temperatur, sofern die Unterhosen und Boxershort Flecken aufweisen oder die Wäsche von mehreren Familienmitgliedern zusammen gewaschen wird, vor allem dann, wenn Schwangere, Säuglinge, erkrankte oder immungeschwächte Menschen mit im Haushalt leben.

    30/40 Grad: Unterwäsche aus Synthetik und feinen Stoffen ebenso wie BHs sollten nicht heißer als 30 oder 40 Grad gewaschen werden. Im Normalfall reicht auch für Baumwollwäsche diese Temperatur aus. Mit einem Waschmittel für Niedrigtemperaturen wird die Wäsche trotzdem hygienisch rein und Sie sparen gleichzeitig Energie. Um ganz sicherzugehen, können Sie zusätzlich einen Hygienespüler oder auch umweltfreundliche Hausmittel wie Essig und Natron zur Desinfektion verwenden.

    Kalt bis maximal 20 Grad: Dessous aus edler Seide und Wolle sollten kalt bei maximal 20 Grad gewaschen werden.
  • Mit welchem Programm wird Unterwäsche gewaschen?
    Mit welchem Waschprogramm Sie Ihre Slips und Boxershorts waschen, ist abhängig vom Material:

    Baumwoll-Unterwäsche: normales Waschprogramm
    Polyester- und Synthetik-Unterwäsche: Pflegeleicht-Programm
    Seiden-Unterwäsche, Spitzendessous: Handwäsche oder Hand-/Feinwaschprogramm
    (Merino)Woll-Unterwäsche: Feinwasch- oder Wollprogramm

    Für Ihre BHs gelten noch ein paar zusätzliche Regeln:
    Sie sollten nach Möglichkeit mit der Hand im Waschbecken gewaschen werden. Falls sie doch in der Waschmaschine landen, schließen Sie auf jeden Fall die Häkchen und nutzen ein Wäschenetz. Offene BH-Häkchen können sich in anderer Kleidung oder Wäsche verfangen und sie zerreißen, während ein verlorener BH-Bügel die Waschmaschine stilllegen kann. Wählen Sie ein Schon- oder Handwaschprogramm für Ihre BHs.

    Und wie ist es mit Schleudern?
    Zwar verträgt robuste Baumwoll Unterwäsche bis zu 1.400 Umdrehungen, allerdings reicht meistens eine schonende Drehzahl von 1.000.
    Empfindliche Stoffe sollten auf der niedrigsten Umdrehungsstufe geschleudert werden - dies schont die Wäsche und hat letztendlich nur den Nachteil, dass die Wäsche nasser aus der Maschine kommt.
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  • Handwäsche - wie funktioniert sie?
    Empfindliche Unterwäsche aus z.B. Seide oder mit Applikationen vertragen häufig nur eine Wäsche per Hand im Waschbecken. Was gibt es dabei zu beachten?

    Füllen Sie das Waschbecken oder ein anderes Behältnis mit lauwarmen Wasser (20-30 Grad) und geben Sie ein mildes Waschmittel (z.B. Fein-, Woll- oder Seidenwaschmittel) hinzu. Lassen Sie die Wäsche je nach Verschmutzungsgrad 5-20min, max. 60min einweichen und bewegen Sie sie sanft durch das Wasser - bitte nicht rubbeln oder kneten.
    Ist die Wäsche sauber, lassen Sie das alte Wasser ab und füllen frisches ein. Damit spülen Sie das Waschmittel vorsichtig aus. Zum Trocknen drücken Sie das Wasser aus dem Stoff leicht aus - bitte nicht auswringen - und legen die Wäsche auf ein Handtuch auf den Wäscheständer.

    Tipp bei Blutflecken:
    Wäsche mit Blutflecken immer erst mit kaltem Leitungswasser spülen oder darin einweichen, bevor sie in die Waschmaschine kommt, sonst setzen sich die Verfärbungen im Stoff fest.
  • Mit welchem Waschmittel sollte Unterwäsche gewaschen werden?
    Für weiße Unterwäsche eignet sich ein Vollwaschmittel, das zum Teil auch Bleichstoffe enthält. Damit wird die Wäsche weißer und strahlender.
    Bei bunten und schwarzen Stoffen verwenden Sie am besten ein Colorwaschmittel.
    Feine Dessous profitieren von einem Feinwaschmittel, für Seiden- und Wollstoffe gibt es spezielle Waschmittel.
    Da die Unterwäsche direkt auf der Haut getragen wird, ist ein Sensitivwaschmittel mit hautschonenden Inhaltsstoffen häufig sinnvoll, zumindest aber bei empfindlicher Haut.

    Ob Sie zu Pulver oder flüssigem Waschmittel greifen, bleibt Ihnen überlassen. Jedoch ist das Pulver umweltfreundlicher und schonender für die Waschmaschine, da es weniger Tenside und Zusatzstoffe enthält.

    Die Dosierung des Waschmittels lesen Sie am besten auf der Verpackung des Produktes nach. Sie variiert nämlich je nach Hersteller, Wasserhärte und Maschinenbeladung.

    Achtung: Geben Sie keinen Weichspüler zur Unterwäsche, er verklebt die Fasern und erschwert eine gründliche Reinigung.
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  • Wie trocknet man Unterwäsche nach dem Waschen am besten?
    Ob ein Kleidungsstück trocknergeeignet ist, steht zumeist auf dem Pflegeetikett. In der Regel können robuste Unterhosen und Boxershorts aus Baumwolle getrost in den Trockner. Bei allen anderen Materialien und BHs sollten Sie lieber vorsichtig sein und sie an der Luft trocknen, da hohe Temperaturen Gummibänder und andere elastische Elemente porös werden lassen. Am schonendsten trocknen feine Slips und BHs im Liegen auf dem Wäscheständer.
    Ein weiterer Vorteil beim Trocknen an der frischen Luft ist, dass die UV-Strahlen der Sonne desinfizierend wirken, Bakterien und Keime abtöten und muffigem Geruch vorbeugen. Allerdings wirken Sie auch bleichend, hängen Sie daher nur weiße oder helle Unterwäsche direkt in die Sonne.
  • Tipp: Unterwäsche zusammen oder getrennt waschen?
    Reine Baumwoll Slips und Boxershorts können problemlos
    mit anderen Wäschestücken wie Handtüchern oder Socken
    zusammen gewaschen werden, solange die Farben
    zusammenpassen.
    Auch empfindliche Unterwäsche aus Seide oder Spitze kann
    gemeinsam mit anderen Stoffen (inklusive der Baumwoll Unterwäsche)
    in die Waschmaschine, solange man ein paar Dinge beachtet:
    + ein Wäschenetz verwenden
    + das passende Waschprogramm und
    die passende Temperatur wählen
    + nicht mit Reißverschlüssen zusammen waschen
    + die Füllmenge der Trommel reduzieren
  • Tipp: muffige Unterwäsche
    Riecht Ihre Unterwäsche nach dem Waschen muffig,
    dann sollten Sie einen leeren Waschgang bei mindestens
    60 Grad durchführen. So werden Rückstände in der
    Waschmaschine entfernt und Gerüche verhindert.

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